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Abkurzungen Autoren Fussnote |
4.2 Methoden zur Kartierung der BioindikatorenDie pflanzlichen Bioindikatoren wurden gleichzeitig mit den Biotoptypen von den Botanikern im Gelände aufgenommen, d.h. zwischen Mai und September 1999 (CZ) und von Mai bis Juni 1999 (PL). Die Größe des Untersuchungsgebietes in Polen und die begrenzte Untersuchungszeit verhinderten eine vollständige Zusammenstellung der Verbreitungskarten von Indikatoren. Die Kartierungsergebnisse wurden durch Angaben aus rezenten Veröffentlichungen und grauer Literatur der letzten 20 Jahre ergänzt. Die deutschen Daten beruhen auf Gutachten zur Biotopkartierung und zu Schutzgebieten im Auftrag des LUA Brandenburg aus den neunziger Jahren, die auch Literaturquellen ausgewertet haben. Das Vorkommen von Fischen im tschechischen Teil beruht auf einer Kartierung in den Jahren 1997-99, die mittels Elektrobefischung zwischen der Stadt Odry und Bohumín durchgeführt wurde. Die Informationen zum polnischen Abschnitt stammen aus rezenten Veröffentlichungen, von Anglern und vom Polnischen Anglerverein. Grundsätzlich gilt, dass die an Bestandsaufnahmen orientierten ichthyologischen Untersuchungen im polnischen Oder-Abschnitt im Vergleich zu den Aufnahmen an den Oderzuflüssen lückenhaft sind. Zudem wurde das Vorkommen einzelner Fischarten, die in einem gut untersuchten Zufluss nachgewiesen wurden, auch für einen kurzen Oderabschnitt unterstrom der Zuflusseinmündung angegeben, ohne dass direkte Nachweise vorlagen. Die Angaben zum Vorkommen des Schlammpeitzgers sind sicher unvollständig. Diese Art ist in Altgewässern überall anzutreffen. Weil diese aber für Angler keine Bedeutung hat, fehlen Angaben in Fangstatistiken. Der deutsche Teil der Odergrenzstrecke wurde nicht systematisch kartiert. Die verwendeten Informationen beruhen auf Angaben Dritter (NABU, Berufsfischer) und auf einer Elektrobefischung im NP Unteres Odertal in den Jahren 1995/96. Ausgangsinformationen über die Brutvögel wurden aus zahlreichen Daten und Beobachtungen der professionellen und Amateurornithologen, aus Veröffentlichungen und aus den regionalen ornithologischen Karteien zusammengefasst. Diese Angaben wurden durch direkte Geländekartierungen im Zeitraum April bis August 1999 in Tschechien und Polen ergänzt. Die deutschen Daten beruhen auf Kartierungen im Auftrag des LUA Brandenburg in den neunziger Jahren sowie auf älteren Angaben aus dem Atlas der Brutvögel Ostdeutschlands (Nicolai, 1993). Es wurde nur das wahrscheinliche und gesicherte Brutvogelvorkommen übernommen. Die Kriterien zur Bewertung des Brütens richten sich nach der einheitlichen europäischen Methodik (Hagemeijer et Blair, 1997). Die Verbreitung der Bioindikatoren wurde bei den Geländekartierungen in die Arbeitskarten im Maßstab 1 : 25 000 eingetragen. |